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Weihnachten – ein kleines Wunder
Kinderaugen leuchten, wenn klebriger Teig mit kleinen Tannenbäumchen, Nicolausstiefeln und Weihnachtssternen ausgestochen wird.
Lichter funkeln überall in kleinen Ecken, auf großen Plätzen, auf Weihnachtsmützen und an Häusergiebeln.
Kühler Wind weht über frostige Äcker. Bäume knacken in stillen Wäldern. Eisblumen malen ein Bild an Fenster und Scheiben, hinter denen lachende Gesichter in warmen Pullis mit Rudolph, Olaf und all ihren Gefährten drauf sind. Sie strahlen eine wärmende Harmonie aus, welche selbst den Weihnachtsstern auf dem Fensterbrett zum Blühen bringt. In der Mitte ihres Tisches stehen vier dicke rote Kerzen, deren Flammen züngeln ein Lied des Friedens.
In der holprigen Straße nebenan steht ein Mann unter einer verschnörkelten Straßenlaterne. Aus seinem Kessel steigt ein Dampf aus duftenden Maronen auf. Der Duft vermischt sich mit den Melodien der Drehorgel, während kleine weiße Tupfen den Weg auf den Boden suchen.
Eine Familie steht am Rande. Die Kinder stecken in dicken roten Mänteln und tannengrünfarbenen Handschuhen. Ihre Eltern stehen Arm in Arm, sie summen ein altbekanntes Lied von der stillen und Heiligen Nacht und wie mit Weihnachtszauber schlägt die alte Kirchturmuhr einen Ton der Unendlichkeit und eine goldene Sternschnuppe zieht am Himmelszelt vorbei.

Tim