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Erinnerungen an den Mauerfall

Schülerinnen und Schüler des Lucas-Cranach-Gymnasiums sollten im Deutschunterricht aus Erzählungen ihrer Eltern und Großeltern in Erfahrung bringen, wie es damals so war – im Herbst 1989…

So fragten sie in ihren Familien und schrieben auf, was ihnen berichtet wurde. Es ist inzwischen immerhin 30 Jahre her, als sich die DDR friedlich auflöste. Welche Hoffnungen, welche Befürchtungen gab es, welche Erfahrungen machten die Menschen damals?
Der zeitliche Abstand lässt so manches etwas verschwimmen, aber für die Schülerinnen und Schüler war es mit Sicherheit hochinteressant und spannend, sich mit der eigenen jüngeren Geschichte zu beschäftigen. Die Schüler des Deutsch-Kurses der 12b nahmen sich der Texte an und trugen diese im Malsaal der Cranach-Stiftung im Rahmen des Gedenkens an den Mauerfall vor 30 Jahren vor. Auch beim Publikum wurde so manche Erinnerung wach. Die Schüler wagten jedoch nicht nur den Blick in die Vergangenheit, Gedanken zu ihrem Alltagsempfinden erzeugten bei den Zuschauern besondere Wirkung.

Anschließend gingen die Schüler gemeinsam zur Stadtkirche und gedachten mit der Stadtkirchengemeinde dem Holocaust vor 81 Jahren.